Seit dem 1. Juli 2020 heißt die Frankfurter Arena Deutsche Bank Park – und erinnert damit im Namen wieder an die Ursprünge. Denn vor rund 100 Jahren entstand die Idee, in der Nähe des Oberforsthauses auf dem Gelände einer ehemaligen Militärschießanlage einen Sportpark zu errichten. Geplant wurden zunächst auf dem 42 Hektar großen Gelände das eigentliche Stadion mit 37.000 Zuschauerplätzen, ein Turn- und Festplatz, ein Radstadion sowie ein Schwimmbad. Die Wintersporthalle nebst Laufbahn, die Tennisanlage und 1960 die Eisbahn inmitten des Radstadions kamen später hinzu. Heute sind neben dem mehrfach umgebauten Stadion mit seiner Kapazität von 51.500 Plätzen noch das Schwimmbad, die Wintersporthalle und Beachvolleyballplätze erhalten, zudem sind viele Flächen mittlerweile zu Trainingsplätzen von Eintracht Frankfurt geworden. Das Stadion ist unterdessen neben dem Fußball immer auch für andere Events genutzt worden. Leichtathletikveranstaltungen, Boxkämpfe, Konzerte, Turnfeste, Football und Monstertrucks fanden und finden teilweise noch heute statt. Hauptnutzer ist seit 1963 und damit dem ersten Tag der Bundesliga die Eintracht, die hier auch einen großen Titel sicherte: den UEFA-Cup 1980.